29. Mai 2022
Richard Siegal – Xerrox Vol. 2
Was ist Ballett? Oder besser: Was kann Ballett sein? Mit XERROX VOL. 2 visiert Richard Siegal eine intensive Auseinandersetzung mit der Tradition an, aus der seine Kompanie hervorgegangen ist.
Tanzperformance (Mitschnitt) – Kamera: Stefanie Gardmann | Sven Lützenkirchen • Schnitt: Jan von Stebut • Regie: Benedict Mirow
23. Mai 2022
AUFZEICHNUNG | MÜNCHNER PHILHARMONIKER
Die Konzertsaisson 20/21 war geprägt von zahlreichen, coronabedingten Ausfällen. Und selbst als die Orchester wieder zusammen auf den Bühnen musizieren durften, war kein oder kaum Publikum zugelassen. Um dennoch die wunderbaren Konzerte der Münchner Philharmoniker mit den unterschiedlichsten Solisten und Dirigenten einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen, wurde NIGHTFROG mit der visuellen Umsetzung beauftragt.
So duften wir bei über 30 Konzerten mit einem der besten Orchester des deutschsprachigen Raumes all unser Können, all unsere Leidenschaft für Bilder und die klassische Musik einsetzen, um den Zuschauern zuhause den Lockdown zu versüßen.
Eine Aufgabe, für die wir nicht dankbar genug sein dürfen!
Danke für Euer Vertrauen! Danke für die Musik!
Liebe Münchner Philharmoniker, das ist für Euch.
18. August 2020
„Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ – Ein Roman von Benedict Mirow
Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt …“
Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“
Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“
Endlich ist es soweit! Mein Buch „Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ ist vor wenigen Tagen beim Thienemann Verlag erschienen! Wie schön und wie großartig fühlt sich das an! Die Entstehungsgeschichte des Romans ist verrückt und hatte ihre Ursprünge tatsächlich bei einem Hörspiel. Dazu ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass ich von Anfang an meiner Tochter vorgelesen habe, voller Leidenschaft für die Welt der Bücher und Geschichten. Und natürlich kam dann auch irgendwann „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien an die Reihe. Ich liebe dieses Buch! Und als dann der Film in die Kinos kam, hatte ich wohl eine Art Schlüsselerlebnis. Da gibt es im Buch wie im Film diesen Moment, im dem Smaug, der Goldene seinen mächtigen Drachenkörper über den sagenumwobenen Schatz schiebt. Und was mir beim Vorlesen fast den Atem geraubt hätte, ließ mich im Kino schrecklich unberührt. Der Drache war bis in die kleinste Schuppe animiert, großes Kino! Und doch … ich blieb seltsam unberührt. ZU perfekt war alles, es blieb zu wenig Spielraum für die Bilder im Kopf. Für die eigene Fantasie.
Begeistert von der Idee, Welten statt auf der Leinwand, gleich direkt in den Köpfen meiner Zuhörer entstehen zu lassen, schrieb ich „MISTLE END“ und nahm es schon 2014 mit dem wunderbaren Tonmeister Philipp Sellier von Solid Sound in München als Hörspiel auf.

Mit Jona Mues als Erzähler, Maxi Belle als Cedrik, Maresa Sedlmeir als Emily und Malte Wetzel als Elliot. Mein Bruder Sebastian sprach den Vater und den Greif … wow! Das ist nun so viele Jahre her! Das Hörspiel, damals „nur“ knapp zwei Stunden lang, kam gut an. Die Geschichte gefiel den Zuhörern. Und nach einemermutigendem Gespräch mit Hans Werner Serwe, dem ehemaligen Vertriebs- und Marketingleiter von Klett-Cotta, entschied ich mich gegen eine Veröffentlichung im eigenen Label und machte mich auf die Suche nach einem Audioverlag. Das ging erstaunlich schnell.

Amadeus Gerlach vom DAV in Berlin hatte Freude an der Idee und ermutigte mich, das Hörspiel auch als Buch zu schreiben. So wurden aus 100 Seiten Dialogskript letzten Endes über 400 Seiten Roman. Meine Agentur, die AVA in München unter der Leitung des wunderbaren Roman Hocke, half mir, den Verlag in Stuttgart zu finden – und Dank der großartigen Verlegerin Bärbel Dorweiler, der Programmleiterin Katharina Ebinger und meiner genialen Lektorin Sandra Rothmund entstand das Buch, so wie ihr es jetzt im Laden findet. Mit einem fantastischen Cover vom nicht weniger fantastischen Max Meinzold.

Und aus knapp zwei Stunden wurden über sechs Stunden inszeniertes Hörspiel. Mit den alten Sprechern, deren Stimmen sich zum Glück so gut wie gar nicht verändert hatten, vielen magischen Stimmen (Wie klingt eigentlich ein Steinriese?) und großartiger Musik. Irgendwann denkt man dann, man sei fertig. Und fängt an zu speichern: Fassung Fast Fertig // Fassung FINAL // Fassung FINAL 2 // Fassung FINAL 2 mit Korr // Fassung FINAL 3 // Fassung FINAL 3xxx. … (Philipp, Du bist der Wahnsinn! Oder bist du wahnsinnig?)

Tja, jetzt gibt es also Buch und Hörspiel. Und wenn ihr Zeit und Lust habt, hört doch mal rein, oder lest mal ein bißchen im Buch. Dann habt ihr hoffentlich so viel Spaß dabei, wie ich beim Schreiben, und wir beim Sprechen/Spielen/Mischen der Abenteuer von Cedrik und seinen Freunden in Mistle End, dem magisch verwunschenen Ort in den schottischen Highlands …
Hier geht’s zur Leseprobe und noch mehr Hintergrundinfos zu Mistle End …
7. Mai 2020
„Hilary Hahn – Evolution of an Artist“ – World Premier at DokFest 2020
Seit 2003 begleiteten die Münchner Filmemacher Benedict Mirow und Dorothee Binding die Geigerin Hilary Hahn bei wichtigen Stationen ihrer glänzenden, weltweiten Karriere, aber auch in persönlichen und privaten Momenten. Daraus entstand der Film „Hilary Hahn – Evolution of an artist“ in Kooperation mit BR/Arte, der am 7. Mai 2020 beim DOK.fest seine Premiere erlebt.
Ob zwischen Gitarrenkoffern im New Yorker Kellerstudio, bei Klangexperimenten mit auf Island, beim Balanceakt zwischen Kindern und Konzerten oder als strahlender Mittelpunkt auf der großen Konzertbühne – so viele Facetten bietet kaum ein Geigerleben, und der Film „Hilary Hahn – Evolution of an Artist“ beleuchtet eine ganze Reihe davon.
If you copy yourself you fade!
Hilary Hahn
„Wenn du dich selbst kopierst, verblasst du.“ Dieses Credo von Hilary Hahn steht über ihren stets neuen Exkursionen in Bereiche der Musik und der Kunst, die meilenweit von ihren Wurzeln als klassische Geigerin entfernt scheinen.
Autor: Dorothee Binding. Kamera: Matthias Boch (bvk), Amadeus Hiller, Christian Berges, Thorsten Jarek, Florian Licht, Nikki Bamley. Ton: Andre Zacher, Vincet Lutz. Schnitt: Jan Keller. Produktion: NIGHTFROG GmbH. Produzent: Benedict Mirow. Länge: 75 min.
30. November 2019
„Draw A Line“ wins Best Dance Feature Price @ Divulge Dance Film Festival in Hollywood
Das DIVULGE Dancer’s Film Festival (DF2) ist eine in dieser Form einzigartige jährliche Veranstaltung in Hoolywood/Los Angeles, die Tänzern, Choreographen und Filmemachern gleichermaßen die Möglichkeit bietet, ihre Visionen und Geschichten sowohl On-Screen als auch mit Live-Tanz-Performances einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Dabei konzentriert sich die Auswahl der Künstler und Filme ausschließlich auf die Geschichten von Tänzern, ihre Wirkung und den Einfluss, den sie auf unserer Gemeinschaft als Ganzes haben. Diese Inhalte zu fördern und die kreativen Köpfe hinter und vor der Kamera zu fördern und unterstützen, ist die Grundidee des Festivals. Benedict Mirow, Regisseur und Produzent von DRAW A LINE und Gewinner des diejährigen Best Documentary 2019 Award des DIVULGE Dancer’s Film Festival sagt dazu:
„Was mich an diesem Festival wirklich begeistert hat, ist die Mischung aus Tänzern und Filmemachern, die hier alle zusammenkommen, um ihre gemeinsame Leidenschaft zu feiern, nämlich Tanz. Wenn dann eine Jury, die zur einen Häfte aus Filmemachern und zur anderen aus Tänzern besteht, unseren Film auszeichnet, macht das nur noch einmal mehr deutlich, dass dieser Preis nicht nur ein Preis für unser ganzes Team, sondern eben auch für Richard Siegal selbst ist – dessen Ideen und Visionen wir in diesem Film für die Leinwand umsetzen durften. Das wir das so tun durften, hat viel mit Vertrauen zu tun. Auch von Seiten der beteiligten Sender und Co-Produzenten. Worüber wir sehr dankbar sind. Der Preis gehört uns allen!“
18. Oktober 2017
„Elgar & Spraydose“ auf arte
Daniel Müller-Schott, einer der erfolgreichsten deutschen Cellisten der Gegenwart, bringt zusammen, was nicht zusammengehört. Für Müller-Schott haben „Musik und Kunst denselben kreativen Ursprung, in nur menschlich unterschiedlichen Ausprägungen“. Er spielt zusammen mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder das Cellokonzert von Edward Elgar.
Rotterdam spielt Daniel Müller-Schott zusammen mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung des britischen Dirigenten Sir Mark Elder das Cellokonzert von Edward Elgar. Elgars Cellokonzert, ein Meisterwerk der Spätromantik, hat den jungen Daniel Müller-Schott schon im Teenageralter zu Tränen bewegt, als er es zum ersten hörte.
Für Ihn gehört es zum Handwerk eines Musikers, sich mit seinem Instrument auch auf anderen Ebenen auseinanderzusetzen. Wie zum Beispiel, wenn er seinen Cellobauer Dietmar Rexhausen am Schliersee besucht, um weiter am Klang seines Cellos zu arbeiten. Handwerk und Kunst arbeiten hier Hand in Hand, immer wieder verändert der Geigenbauer Kleinigkeiten am Instrument, um dem Cellisten bei Suche nach dem perfekten Klang zu unterstützen.
Daniel Müller-Schott, dessen Konzerte stets ausverkauft sind, tankt die für seine Auftritte notwendige Kraft in München und genießt es, in seiner Heimatstadt zur Ruhe zu kommen. Hier lebt und arbeitet der knapp 39-jährige Cellist, hier lässt er sich gleichermaßen von den Bergen wie von den Museen inspirieren. Wie Ende Juni, wenn er im Rahmen einer Kunst-Aktion des Lenbachhauses München eine Cello-Sonate von J. S. Bach unter freiem Himmel spielt, um anschließend gemeinsam mit dem englischen Street-Art Künstler Daniel Mann einen Pavillon mit Graffiti zu verzieren.
In der Auseinandersetzung mit dem Cellokonzert von Elgar verlässt sich Daniel Müller-Schott nicht nur auf seinen Instinkt. Für ihn gilt Edward Elgars Cello Concerto als das letzte große Werk des Komponisten, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur von Richard Strauss als „erster englischer Moderner“ gehandelt wurde. Nostalgie und Abschiedsschmerz, aber auch ein kämpferischer Gestus durchziehen Elgars Cello-Konzert, dessen zentrales Thema Daniel Müller-Schott im Geiste Schumanns begreift und in all seiner Vielschichtigkeit zum Klingen bringt.
Autor: Dorothee Binding
Dirigent/-in: Sir Mark Elder
Komponist/-in: Edward Elgar
Orchester: Philharmonische Orchester Rotterdam
Regie: Benedict Mirow
18. Mai 2017
»BoD« Richard Siegal @ DANCE 2017
Recording the premier of Richard Siegal’s Ballett of Difference at DANCE 2017. The choereographer & the company brings together international dance artists of the highest caliber who differ in their genotypes, cultural backgrounds, aesthetic socializations, and sexual orientations. Their diversity reflects the program: Richard Siegal / Ballet of Difference explores the boundaries of what is normative in our society. The twelve dancers are an assembly of individuals; rising stars and seasoned professionals who created with Richard Siegal at Cedar Lake Contemporary Ballet, The Bavarian State Ballet, and The National Ballet of Marseille. Fusing with the dance are some of today’s most provocative voices in style, fashion, electronic music, light and industrial design. Recording & Documentary / HD / 4K / DoP: Matthias Boch (Photo Credit Ray Demski)
21. Januar 2017
»Refuge in Music« in Hollywood
Yesterday The Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood screened our Terezín film documentary, „Refuge in Music“, for an audience of several hundred high school students. Daniel Hope: „It was followed by one of the most intense Q @ A sessions I have ever attended. The film tells the story of two incredible musicians, classical pianist Alice Herz-Sommer and jazz guitarist Coco Schumann, both of whom survived Terezín. It also features performances by Anne Sofie von Otter, Christian Gerhaher, Bengt Forsberg, Bebe Risenfors and me. Sincere thanks to Jeffrey Kahane, the Los Angeles Chamber Orchestra and the Academy for making this possible, and to the Bayerische Akademie der Schönen Künste and Nightfrog Films for supporting and creating the film.“ Read more on the Movie @ Deutsche Grammophone
15. Dezember 2016
Screendesign for GermanCricketTV & European Cricket Network
Cricket is reborn in Germany. Von den Nationalsozialisten marginalisiert, kommt dieser fanatastische Sport nun mit tausenden Schutzsuchenden zurück nach Deutschland. Cricket = Integration. Die Qwickets GmbH unter der Leitung von Daniel Weston kümmert sich mit GermanCricketTV um die mediale Verbreitung der Sportart. Passion. Respect. Energy. Proud to be part of the team, mate! (Creative Advisor & Editor: Benedict Mirow)
18. August 2016
Dreharbeiten zu »Elgar & Spraydose«
Daniel Müller-Schott zählt ohne Frage zu den erfolgreichsten Cellisten seiner Generation. Die Dreharbeiten mit Daniel, einem echten Münchner Kindl, fanden ihren Abschluss nicht etwa auf einer Konzertbühne, sondern mit viel Farbe an einem Bauzaun am Münchner Ostbahnhof. „Elgar 4ever!“ Daniel, der sich ganz bewusst zu Beginn seiner Karriere für den Cellobogen und gegen die Spraydose entschieden hat, genießt die künstlerischen Reisen in seine Jugendzeit. Mir gefällt, was Daniel auf die Bretter zaubert. Aber ich bewundere ihn für sein Interpretation des Elgar Cellokonzert mit den Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Sir Mark Elder. Danke für den schönen Dreh … und das großartige Konzert! „Elgar & Spraydose“ (Foto: Kameramann Matthias Boch und Daniel Müller-Schott | MAESTRO | Regie: Benedict Mirow für NIGHTFROG/BR/arte)
