29. Mai 2022
Richard Siegal – Xerrox Vol. 2
Was ist Ballett? Oder besser: Was kann Ballett sein? Mit XERROX VOL. 2 visiert Richard Siegal eine intensive Auseinandersetzung mit der Tradition an, aus der seine Kompanie hervorgegangen ist.
Tanzperformance (Mitschnitt) – Kamera: Stefanie Gardmann | Sven Lützenkirchen • Schnitt: Jan von Stebut • Regie: Benedict Mirow
23. Mai 2022
AUFZEICHNUNG | MÜNCHNER PHILHARMONIKER
Die Konzertsaisson 20/21 war geprägt von zahlreichen, coronabedingten Ausfällen. Und selbst als die Orchester wieder zusammen auf den Bühnen musizieren durften, war kein oder kaum Publikum zugelassen. Um dennoch die wunderbaren Konzerte der Münchner Philharmoniker mit den unterschiedlichsten Solisten und Dirigenten einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen, wurde NIGHTFROG mit der visuellen Umsetzung beauftragt.
So duften wir bei über 30 Konzerten mit einem der besten Orchester des deutschsprachigen Raumes all unser Können, all unsere Leidenschaft für Bilder und die klassische Musik einsetzen, um den Zuschauern zuhause den Lockdown zu versüßen.
Eine Aufgabe, für die wir nicht dankbar genug sein dürfen!
Danke für Euer Vertrauen! Danke für die Musik!
Liebe Münchner Philharmoniker, das ist für Euch.
18. Oktober 2017
„Elgar & Spraydose“ auf arte
Daniel Müller-Schott, einer der erfolgreichsten deutschen Cellisten der Gegenwart, bringt zusammen, was nicht zusammengehört. Für Müller-Schott haben „Musik und Kunst denselben kreativen Ursprung, in nur menschlich unterschiedlichen Ausprägungen“. Er spielt zusammen mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder das Cellokonzert von Edward Elgar.
Rotterdam spielt Daniel Müller-Schott zusammen mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung des britischen Dirigenten Sir Mark Elder das Cellokonzert von Edward Elgar. Elgars Cellokonzert, ein Meisterwerk der Spätromantik, hat den jungen Daniel Müller-Schott schon im Teenageralter zu Tränen bewegt, als er es zum ersten hörte.
Für Ihn gehört es zum Handwerk eines Musikers, sich mit seinem Instrument auch auf anderen Ebenen auseinanderzusetzen. Wie zum Beispiel, wenn er seinen Cellobauer Dietmar Rexhausen am Schliersee besucht, um weiter am Klang seines Cellos zu arbeiten. Handwerk und Kunst arbeiten hier Hand in Hand, immer wieder verändert der Geigenbauer Kleinigkeiten am Instrument, um dem Cellisten bei Suche nach dem perfekten Klang zu unterstützen.
Daniel Müller-Schott, dessen Konzerte stets ausverkauft sind, tankt die für seine Auftritte notwendige Kraft in München und genießt es, in seiner Heimatstadt zur Ruhe zu kommen. Hier lebt und arbeitet der knapp 39-jährige Cellist, hier lässt er sich gleichermaßen von den Bergen wie von den Museen inspirieren. Wie Ende Juni, wenn er im Rahmen einer Kunst-Aktion des Lenbachhauses München eine Cello-Sonate von J. S. Bach unter freiem Himmel spielt, um anschließend gemeinsam mit dem englischen Street-Art Künstler Daniel Mann einen Pavillon mit Graffiti zu verzieren.
In der Auseinandersetzung mit dem Cellokonzert von Elgar verlässt sich Daniel Müller-Schott nicht nur auf seinen Instinkt. Für ihn gilt Edward Elgars Cello Concerto als das letzte große Werk des Komponisten, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur von Richard Strauss als „erster englischer Moderner“ gehandelt wurde. Nostalgie und Abschiedsschmerz, aber auch ein kämpferischer Gestus durchziehen Elgars Cello-Konzert, dessen zentrales Thema Daniel Müller-Schott im Geiste Schumanns begreift und in all seiner Vielschichtigkeit zum Klingen bringt.
Autor: Dorothee Binding
Dirigent/-in: Sir Mark Elder
Komponist/-in: Edward Elgar
Orchester: Philharmonische Orchester Rotterdam
Regie: Benedict Mirow
27. Mai 2014
Directing 3 vertical screens »Peter Gülke«
Am Samstag, 24. Mai 2014 ehrte die Ernst von Siemens Musikstiftung den Musikwissenschaftler und Dirigenten Peter Gülke mit dem Ernst von Siemens Musikpreis. Bei einem musikalischen Festakt im Münchner Cuvilliés-Theater überreichte Michael Krüger, Vorsitzender des Stiftungsrats der Ernst von Siemens Musikstiftung und Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Gülke die Auszeichnung.
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